Books, Movies and More
Schreibe einen Kommentar

[Rezension] Buffy: Im Bann der Dämonen – Halloween — Christopher Golden & Nancy Holder

Buffy: Im Bann der Dämonen - Halloween

INHALT: Seit Wochen hat Buffy Summers keinen Vampir mehr getötet, Dämonen oder andere Monstrositäten haben sich auch nicht blicken lassen und dabei steht doch Halloween vor der Tür. Ist das nur die Ruhe vor dem großen Sturm?

Buffy wird in den Tagen vor Halloween immer nervöser und beginnt bereits schlechte Kostümscherze ernst zu nehmen und attackiert als Vampir oder Werwolf verkleidete Teenager mit den Kräften einer Jägerin; kein Wunder das Buffy als Irre unter den Mitschülern verschrien ist. Nur Willow Rosenberg und Xander Harris wissen was Buffy eigentlich durchmachen muss, damit die garstigen Mitschüler einen neuen Tag erleben dürfen.

Damit Buffy mal wieder entspannen kann, haben Xander und Willow sie zum Maskenball im Bronze eingeladen. Während Buffy schier auf begeistert ist, hat ihr Wächter, Rupert Giles, seine Zweifel. Denn das als Halloween bekannte Fest der verkleideten Süßigkeiten-Fetischisten war früher der Beginn von „Samhuinn“, der toten Zeit, wie es die Kelten nannten. In den Monaten zwischen Oktober bis Februar huldigten die Kelten der Dämonengottheit „Samhain“, indem sie Feste für die Toten hielten und Opfer erbrachten, um einen weiteren Tag leben zu dürfen. Doch im Laufe der Jahrhunderte ist dieser Glaube an „Samhuinn“ verblichen und beschränkt sich heute nur noch auf drei Tage: dem 31.10. bis 2.11. eines jeden Jahres. Da aber auch an den vielen Tagen in den Jahren zuvor an Halloween nicht wirklich etwas Schreckliches in Sunnydale passiert ist, können die beiden besten Freunde Giles dazu überreden Buffy auf den Maskenball gehen zu lassen unter der Prämisse, dass sie den Ernst der Lage nicht ganz aus den Augen verliert.

Im Bronze angekommen, trifft Buffy nicht nur auf einen komischen Iren, Mr. O’Leary, welcher von auferstandenen Zombies berichtet, sondern tötet auch direkt einige Vampire und rettet mal wieder ihre Mitschüler vorm Ausgesaugt werden. Doch war das schon der Sturm, auf den alle gewartet haben? Und was hat es mit Mr. O’Learys wirren Worten auf sich?

REZENSION: Anders als Band 1 ist „Halloween“ eine frei erfundene Geschichte des Buffyverse. Bereits nach den ersten Seiten merkt der Leser, dass sich die Handlung während der ersten Staffel von „Buffy – Im Bann der Dämonen“ abspielt.

Christopher Golden und Nancy Holder sind wohl die bekanntesten Autoren der Buffy-Bücher. Mit „Halloween“ haben sie eine sehr spannende Geschichte geschrieben, die gekonnt Teile der keltischen Mythologie mit den modernen Bräuchen an Halloween verbindet.

Während ich das Buch gelesen habe, fand ich besonders die Stellen interessant an denen Christopher Golden und Nancy Holder über eben diese Mythologie oder über vergangene Jägerinnen und Wächter berichteten. Auch erklären beide, warum die Mächte des Bösen dazu tendieren sich an Halloween eine Auszeit zu nehmen. Solche Dinge wurden in der TV-Serie mehr oder minder ignoriert.

Aber auch die Art und Weise wie Christopher Golden und Nancy Holder die Szenerie und die Gefühle und Ängste der Charaktere beschreiben, machen es dem Leser sehr leicht sich die Geschichte als eine Fernsehepisode vorzustellen.

Das Einzige was ich an diesem Buch auszusetzen habe, ist die manchmal unbeholfene Übersetzung. So wird zum Beispiel aus „Hellmouth“ manchmal „Höllenschlund“, was korrekt ist, aber auch mal „Mund der Hölle“. Dafür werde ich dem Buch aber keinen Punkt abziehen, da die Story gut geschrieben ist.

FAZIT: Christopher Golden und Nancy Holder haben mit diesem Buch die fehlende Halloween-Folge der ersten Staffel superspannend und interessant umgesetzt. Ein tolles Buch zur Serie, was nicht nur für jeden Fan ein Muss ist.

50-sterne

• Genre: Kinder- & Jugendbuch (Vampirroman) • Verlag: vgs (1998) • ISBN: 978-3802525537 • Seiten: 150 Seiten • Originaltitel: Halloween Rain • Reihe: Buffy: Im Bann der Dämonen (engl. Buffy, the Vampire Slayer) •

(Buch © Vgs)

Kommentar verfassen