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[Rezension] Warrior Cats: In die Wildnis – Erin Hunter

Warrior Cats: In die Wildnis

INHALT: Sammy ist ein Hauskätzchen, wohnt in einem kleinen Zweibeinerort und schläft in einem kuscheligen kleinen Katzenkorb. Nachts träumt er allerdings vom Leben und Jagen in der Wildnis. Eines Abends beschließt der rothaarige Kater die Nacht vor dem Wald zu verbringen. In den Anfängen jener Nacht richtet Sammy seine Aufmerksamkeit allein einem Rascheln im Gebüsch. Tapsig schleicht er dem Geräusch nach, doch plötzlich wird er von einer grauen Wildkatze angegriffen. Sammy wehrt sich so gut sich ein Hauskätzchen eben wehren kann, was aber scheinbar genügt, dass der andere Kater von ihm ablässt. Der Kampf der beiden Katzen wurde von weiteren Katzen beobachtet, die sich nun zu erkennen geben. Eine silberne Katze mit stahlblauen Augen unterbreitet Sammy ein großartiges Angebot: Wenn er möchte, darf er mit den Wildkatzen des Donnerclans leben, mit ihnen jagen, aber auch mit ihnen kämpfen. Sammy bittet um einen Entscheidungsaufschub, doch schnell wird ihm klar, dass er sich genau nach diesem Leben so sehr gesehnt hat, dass er bereit ist, sein bequemes Leben bei den Zweibeinern aufzugeben. Im Versteck der Donnerclankatzen angekommen, nimmt Sammy einen neuen Namen an: Feuerpfote. Zusammen mit dem grauen Kater namens Graupfote, mit dem er die Nacht zuvor noch gekämpft hat, beginnt Feuerpfote seine Ausbildung als Clan- und Kriegerkatze. Zwischen den beiden Katern entwickelt sich schnell eine dicke Freundschaft, die Feuerpfote nicht nur hilft die ständigen Beleidigungen wegen seiner Herkunft zu ertragen, sondern auch das raue Leben als Wildkatze, welches bedroht wird von dem Anführer der Schattenclankatzen und vielen mysteriösen Toden von Katzen aus allen vier Clans …

REZENSION: Eine Rezension über dieses Buch zu schreiben, ist unglaublich schwer. Denn das Buch hat mich komplett überzeugt und mir auch unglaublich gut gefallen, obwohl das Buch für Kinder im Alter von 12 Jahren geschrieben wurde.

Das Buch habe ich mir damals gekauft, weil mich besonders die grünäugige Katze auf dem Cover stark interessiert hat. Auch sonst macht das Cover nicht den Eindruck ein Kinderbuch zu sein, da die Aufmachung auch durch die Goldschrift eher an einen Fantasy-Roman für junge Erwachsene erinnert.

Bereits nach den ersten Seiten des Lesens wird trotz des einfachen Schreibstils eine Welt voller ausgeprägter Charaktere dem Leser eröffnet, die es nur schwer erlauben, das Buch beiseitezulegen.

Erin Hunter hat es nicht nur durch die vielen Abenteuer mit Feuerpfote und seinen Mitstreitern geschafft das Buch lustig und vor allem spannend zu gestalten, sondern sie hat es auch das Bedürfnis geweckt den zweiten Teil der Warrior Cats Saga lesen zu wollen, da „In die Wildnis“ mit einem riesigen Cliffhanger endet.

Es gibt einen kleinen Kritikpunkt: die Namen der Katzen. Rusty, Firepaw oder auch Bluestar klingen einfach schöner als Sammy, Feuerpfote oder Blaustern. Sei es geschuldet durch die Übersetzung, oder einfach die Tatsache, dass simple Namen im Englischen besser klingen als im Deutschen, aber hier einen Punkt abzuziehen, wäre dann auch nur Jammern auf sehr hohem Niveau.

FAZIT: Das Buch ist auf jeden Fall ein Muss für jeden Katzenliebhaber. Auch kann man das Buch super für Kinder und Jugendliche empfehlen, die einfach anfangen wollen zu lesen. Aber auch andere Leser, die Fantasy oder längere Romanreihen wie Harry Potter mögen, werden Gefallen an der Warrior Cats Saga finden. Egal nun, welcher Lesertyp man ist, das Buch hat in jedem Fall Suchtpotenzial.

50-sterne

• Genre: Abenteuer • Verlag: Beltz & Gelberg (2012) • ISBN: 978-3407810410 • Seiten: 304 Seiten • Serie: Warrior Cats •

(Buch © Beltz & Gelberg)

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