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[Rezension] Hilfe, meine Hexe kocht im Fernsehen – Hiawyn Oram

Hilfe, meine Hexe kocht im Fernsehen

INHALT: Die Hexe Sissi, die sich eigentlich nicht wie eine richtige Hexe benimmt, ist zurzeit mehr als unzufrieden mit ihrer Hutsammlung. Daher beginnt sie die bunten, gekringelten, gemusterten, grellen, großen und kleinen Hüte auszusortieren. Während sich Sissi für diese Aktion in ihr Zimmer einsperrt, hat Rumblewick – Sissis Zauberkater – alle Hände voll zu tun, das Unheil von Sissi fernzuhalten. Denn wie sollte es anders sein, just in diesem Moment fliegt der Hexenrat vorbei und wundert sich was in Sisina Sicilias Hexenhaus vor sich geht. Rumblewick beschließt die alten Hexen abzulenken, indem er sie vor den Zauberkasten (einem schäbigen Fernseher) setzt. Der Hexenrat ist von dem Kasten so begeistert, dass es ihnen diesmal egal ist, dass Sissi in die Anderswelt reist, um neue Hüte kaufen zu gehen, denn sie soll daran denken ihnen auch so einen Zauberkasten mitzubringen. Doch was hat diese Geschichte mit Kochen zu tun? Tja, Sissi entdeckt nach dem Einkauf ein Restaurant namens Glitzeria indem zufälligerweise ein Starkoch arbeitet. Und damit nimmt das Chaos seinen Lauf …

REZENSION: Lustig erzählt und niedlich illustriert präsentieren uns Hiawyn Oram (Autorin) und Sarah Warburton (Illustratorin) das 4. Buch aus der Serie „Rumblewicks Tagebuch“.
Wie all die anderen Tagebücher hat auch dieses die Hexe Sisina Sicilia, kurz Sissi, ihrem Kater Rumblewick geklaut um diese veröffentlichen zu lassen. Doch in diesem Tagebuch berichtet der Kater, wie seine Hexe Sissi dazu kommt, im Fernsehen zu kochen.
Da das Buch für Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren geschrieben ist, kann man hier nicht von sensationeller Schreibkunst reden. Dennoch sind die Texte, die Rumblewick an sein Tagebuch richtet, charmant und witzig geschrieben. Schon nach wenigen Seiten merkt man aber auch, dass das Buch von seinen Illustrationen lebt. Da ist zum einen eine ausführliche Karte der Hexenwelt im Buch enthalten und zum Anderen viele sehr detaillierte und doch irgendwie kindliche Zeichnungen der verschiedenen Charaktere und Momente aus Rumblewicks Erzählungen.
Auch wenn beim Titel der Geschichte Ärger und Chaos schon vorprogrammiert sind, so ist mir die Handlung viel zu kunterbunt. Vielleicht mag es daran liegen, dass ich mir vom Titel mehr versprochen habe, weshalb ich das Buch als Letztes gelesen habe. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass Dinge und Geschehnisse in diesem Buch verknüpft werden, die irgendwie nach „Ich brauch unbedingt einen Anfang“ und „Ich brauch unbedingt ein Ende“ – egal wie – klingen. Daher wirkt die Handlung als solche sehr unruhig. Im Vergleich zu den Vorgängern hatte ich bei diesem Band nicht den erwarteten Spaß beim Lesen und „Bilderanschauen“ bekommen. Nichtsdestotrotz handelt es sich hierbei um einen gelungenen vierten Band.

FAZIT: Die Tagebucheinträge von Rumblewick sind mal wieder sehr süß und lustig geschrieben, und dennoch sind es erst die Illustrationen, die dieses Buch besonders machen. Leider hatte ich bei diesem Band nicht den erhofften Lesespaß, da die Handlung sehr chaotisch verlief. Trotzdem handelt es sich bei „Rumblewicks Tagebuch – Hilfe, meine Hexe kocht im Fernsehen“ um einen schönen vierten Band.

40-sterne

• Genre: Kinderbuch • Verlag: Ars Edition (2008) • ISBN: 978-3760729442 • Seiten: 98 Seiten • Serie: Rumblewicks Tagebuch • Originaltitel: Rumblewicks Diary – My Unwilling Witch Gets Cooking • Band 3: Hilfe, meine Hexe gründet eine Girl-Band

(Buch © Ars Edition)

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