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[Rezension] Bestellungen ans Universum – Bärbel Mohr

Bestellungen ans Universum

REZENSION: Der Inhalt ist schnell erklärt bei diesem kleinen Buch. Es geht im Prinzip, so wie es der Titel bereits besagt, um Bestellungen, die man an irgendwen oder irgendetwas im Universum richtet. Neben der Erklärung, wie das Ganze funktionieren soll, gibt es noch die verschiedensten Anekdoten von Freunden und Bekannten der Autorin zum Thema positives Denken. Und hier beginnt der große Punkteabzug …

1. Minuspunkt:
Die Autorin Bärbel Schäfer bleibt dem Thema nicht treu. Sie hat das Thema eindeutig formuliert: „Bestellungen ans Universum“. Was haben dann Anekdoten, ja ganze Werbebotschaften für eine bestimmte Organisation in diesem Buch zu tun? Sie lenken nicht nur vom eigentlichen Thema ab, sondern irritieren und schmälern den eigentlichen Inhalt um gut die Hälfte. Ständig springt die Autorin zwischen „Ich erzähl mal was übers Bestellen“ und „Ach mir ist da noch was eingefallen zum Thema positives Denken“ hin und her.

2. Minuspunkt:
Ich habe mich ein wenig auf die Schippe genommen gefühlt. Denn das, was die Autorin als Bestellungen ans Universum beschreibt, entspricht dem normalen und gesunden Menschenverstand. Es ist mir schon klar, dass ich nicht von heute auf morgen eine Menge Geld einfach so geschenkt bekomme. Also „wünsche“ ich mir die entsprechende Summe und denke nicht weiter drüber nach. Was doch eigentlich dahinter steckt, ist die Tatsache, dass unser Unterbewusstsein uns in die entsprechenden Bahnen lenkt, um entsprechendes Ziel zu erreichen. Was ist also so besonders, oder gar neu daran?

3. Minuspunkt:
Auf den letzten 30 Seiten findet der Leser mehr oder minder unbrauchbare Zitate, die die Autorin aus diversen Büchern, welche sie auch in ihrem Buch empfiehlt (!), abgetippt hat. D.h., der ohnehin schon halbierte Inhalt wird noch einmal um ein Drittel des gesamten Buches geschmälert. Was bleibt ist also geringer Textanteil, den man gut und gern auch in ein Geschenkbüchlein hätte, drucken und veröffentlichen können.

Dennoch möchte ich nicht ganz so harsch daher kommen, denn ich habe ich mich durchaus amüsiert aufgrund der doch recht lockeren und charmanten Schreibweise der Autorin.

FAZIT: Das Buch ist zwar amüsant geschrieben, doch leider hat die Autorin (nicht mal eigene) Texte mit in das Buch aufgenommen, die meiner Meinung nach nicht wirklich zum Thema passen. Auch beschreibt Bärbel Mohr ein Prinzip, was der gesunde Menschenverstand von selbst weiß. Schade.

20-sterne

• Genre: Esotherik, Lebenshilfe • Verlag: Omega Verlag (2004) • ISBN: 978-3930243136 • Seiten: 131 Seiten •

(Buch © Omega Verlag)

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