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[7 Days 7 Books] Tag 1

Es ist 22:04 Uhr

Mit unzähligen Unterbrechungen habe ich jetzt ein Viertel des Buches geschafft. Hier kann man wirklich von Schaffen im Sinne von Leistung sprechen, und das aus zwei Gründen:

1.) Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich Brillenträger bin, aber ich finde die Schrift im Buch recht klein (Es gibt ja verschiedene Versionen des Buches), was das Lesen für die Augen doch recht anstrengt und man ermüdet leicht.

2.) Das ständige Schampus-, Wein- und Biertrinken geht mir langsam echt auf die Ketten. Ständig sind die Haupt- und Nebencharaktere in Kneipen unterwegs oder sitzen daheim auf dem Sofa und leeren eine Flasche nach der anderen. Ist das Normal?

Bisher ist das Buch leider eher enttäuschend, was ich durchaus schade finde. Dennoch werde ich das Buch nicht abbrechen, weil ich immer noch hoffe, dass es Christine irgendwann besser gehen muss und vielleicht dann statt der Trauer auch die Freude zurückkehrt. Und nun ja ein Hoffnungsschimmer besteht, nach ca. einem Fünftel des Buches konnte die Autorin mir das eine oder andere Lächeln entlocken. Vielleicht werden ja ab jetzt weitere solcher Momente folgen.

Ich denke, das wird der letzte Beitrag für heute sein. Ich werde jetzt lesen bis mir die Augen zufallen.

Es ist 19:23 Uhr

Wenn man verlassen wurde, greift man da wirklich immer und immer wieder zur Flasche? Christine und ihre Freundinnen trinken ständig Bier oder Wein.

Es ist 18:44 Uhr

Endlich daheim, endlich auf der Couch und endlich kann ich das Buch aufschlagen. Ich habe bereits die ersten drei Kapitel gelesen und habe mich zunächst nur geärgert über ein unglaublich unhöfliches Verhalten des Noch-Ehemanns, denn auch nachdem er Christine versprochen hat, mit ihr persönlich über die Trennung zu reden, bewies er kein wirkliches Einfühlungsvermögen.

„[…] Ich habe dir doch gestern schon alles gesagt.“
„Am Telefon. Bei Ines. Warum nicht am Wochenende?“ [Christine ist derzeit im Außendienst tätig und übernachtet bei ihrer Schwester in Hamburg.]
„Ich finde so was leichter am Telefon. Und es war doch gut, dass du nicht alleine warst.“
Ich musste schlucken. So was. Leichter.

Wie die Winterkatze bereits erwähnt hat, versucht natürlich Dora Heldt so die Sympathien für die Heldin Christine zugewinnen. Doch leider regt sich derzeit nichts in mir. Liegt vielleicht daran, dass ich noch nicht sehr viel über Christine weiß…

Ich lese jetzt erstmal weiter 🙂

Es ist 13:52 Uhr

Ich habe die ersten zwei Seiten von „Ausgeliebt“ gelesen und bin etwas, nun ja, schockiert: Die Heldin Christine, 40, sitzt gemütlich mit ihrer Schwester Ines auf dem Sofa und guckt Notting Hill und bekommt kurz vorm großen Finale von ihrem Ehemann ein Anruf mit der Durchsage: „Ich, ähm, also, Christine, ich will mich von dir trennen. […] Ich will einfach nicht mehr mit dir leben.“ Wie bitte?!? Gut Menschen trennen sich und das auch nach 10 Jahren Ehe. Aber muss man das am Telefon machen? Das ist ja fast schlimmer als mit einer SMS gesagt zu bekommen: „Ey, Christine, die Blonde ausa 10a hat mich heute gefragt, ob ich mit ihren gehen will, hab ‚Ja‘ gesagt. Das wars dann mit uns.“

Es ist 12:27 Uhr

Die Magic Girls werde ich übrigens erst mal beiseitelegen. Wollte gestern Abend das Buch noch auslesen, aber bin dann eingeschlafen. Jetzt fehlen noch 100 Seiten, aber die kann man auch noch irgendwann nebenher lesen.

Es ist 12:05 Uhr

Tag 1 ist bereits 12 Stunden alt und ich habe bisher noch kein Buch in die Hand genommen 🙁 Zu meiner Entschuldigung kann ich mitteilen, dass ich seit 8 Uhr an der Uni arbeiten bin, nebenher zwei Kinoreviews schreiben muss und für eine wichtige Hausarbeit recherchiere. Das Buch habe ich jedenfalls mitgenommen, sollten sich einige Minuten ergeben, in denen ich lesen kann 🙂

Mein erstes Buch ist übrigens auch das erste Buch von Dora Heldt: Ausgeliebt.

Amazon sagt dazu:

Wenn man mit fast vierzig und nach zehn Jahren Ehe von seinem Mann plötzlich per Telefon verlassen wird, dann ist das ein Schock. Genau den erleidet dann auch die viel reisende Verlagsvertreterin Christine eines schönen Abends. Doch frau ist nicht alleine – Freundinnen und Schwester sind gleich zur Stelle.

Nach der Arbeit werde ich mir noch ein Notizbuch kaufen, da mir meine ewige Zettelwirtschaft mit den ganzen Anregungen und Zitaten aus den Büchern auf die Nerven geht. Außerdem passt der Kauf hervorragend zum Start dieser Aktion, denn so kann ich überall lesen und vergesse im Anschluss nichts ins Internet zu stellen 😀

Doch im Gegensatz zu den anderen Teilnehmern, wo ich feststellte, dass einige einen kleinen Plan, wie und wann sie die Beiträge online stellen, haben, habe ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht… Jedoch weiß ich, dass ich jeden Tag einen Bericht verfassen werde, der wahrscheinlich wie bei allen anderen im Laufe des Tages ergänzt wird. Wann mein Beitrag online geht, hängt davon ab, wann ich aufstehe, wann ich zur Arbeit muss, und vor allem wann ich Zeit habe 😉

3 Kommentare

  1. Ich würde sagen, dass die Autorin es mit dem Anfang dem Leser sehr leicht gemacht hat und jeder nun auf der Seite der weiblichen Hauptfigur ist! *g* Schluss machen am Telefon ist eindeutig die Wahl eines Feiglings. 😉 Wobei ich mich bei solchen Büchern/Buchanfängen dann schnell frage, warum die Frau überhaupt mit so einem Mann verheiratet war. Bin gespannt, ob das noch (für dich) befriedigend dargestellt wird oder ob man die Frage für den Rest des Romans einfach verdrängen sollte. Viel Spaß beim weiteren Lesen! 🙂

  2. Ich glaube so einen richtigen Zeitplan haben wir alle nicht – Updates kommen halt, wenn man grade Zeit dafür hat oder eine Verschnaufspause beim Lesen einlegt. Aber ich kenne mich, wenn mich ein Buch besonders fesselt bringt mich nichts vom Lesen weg und dann würden auch die Updates wegfallen *g* mal sehen, ob diese Woche so ein Buch dabei ist.
    Liebe Grüße 😀

  3. Eine anstrengende Schrift kann einem so ein Buch wirklich vermiesen – und ich kann mit Romanfiguren, die ständig ein Glas in der Hand haben, auch nicht so viel anfangen. Ich hoffe, du hast trotzdem gestern Abend noch einiges geschafft und sei es nur, damit du bald ein unterhaltsameres Buch anfangen kannst. 😉

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