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[7 Days 7 Books] Tag 5

Es ist  23:54 Uhr

Mit den vielen Überraschungen und Wendungen auf den letzten 50 Seiten habe ich nicht gerechnet… Sehr spannend!

Es ist  23:00 Uhr

Aha, weil ich mich ganz auf den Mord konzentriert habe, ist mir entfallen, dass es ja noch einige Nebenstränge gibt, die ebenfalls ein Ende verdienen 😀

Es ist 22:37 Uhr

Nach rund 230 Seiten ist alles aufgelöst… Jetzt bin ich gespannt was noch auf den letzten 50 Seiten passiert…

Es ist 20:16 Uhr

Das aktuellste Kapitel war zwar sehr aufschlussreich, was die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Leuten angeht, jedoch auch sehr verwirrend, da es mir schwer viel zwischen Flashback und dem Jetzt zu unterscheiden. Dieser Mix von Flashbacks und dem Jetzt scheint der Stil der Autorin zu sein, denn er dominiert die Geschichte. Trotz alle dem, war er nie so konfus wie in diesem Kapitel.

BTW: Ich lese jetzt die letzten 100 Seiten vom „Schützenkönig“. Mal schauen, ob ich richtig lag mit meinen Vermutungen.

Es ist 19:54 Uhr

Die Geschichte nimmt eine unvorhersehbare Wendung…

Es ist 19:06 Uhr

Nach 161 Seiten habe nun auch ich jetzt eine Vermutung wer der Mörder sein könnte. Eigentlich habe ich sogar 4 Vermutungen… Nur so viel sei verraten, es ist nicht der Gärtner 😉

Es ist 17:49 Uhr

Ich musste gerade etwas lachen wegen eines bösartigen Kommentar über den armen Honigbären aus dem Hundertmorgenwald:

„Puh“ Ist es heiß hier drin.“ Mein Gott, Victory!, dachte sie. Jetzt war sie auch noch Meisterin des schlichtesten Small Talks. Seit wann benutzte sie außerdem so selsame Worte wie „Puh“?! Gab es nicht einmal einen Bären, der so hieß? Puh, der Bär. Er war gierig nach Honig, steckte seinen Kopf deshalb in einen Bienenstock, blieb stecken und die Bienen zerstachen ihm seinen pelzigen Hintern.

Es ist 17:36 Uhr

Knapp die Halbzeit erreicht und aus Humor und Zynismus wird Spannung. Immer weitere Details werden aufgedeckt, die Geschichte um den Vorfall in Westbevern wird immer verzwickter. Interessant ist auch, dass der Leser einige Hinweise durch den allwissenden Erzähler erhält, die die Heldin noch nicht weiß oder noch herauszufinden hat.

Es ist 16:32 Uhr

Ich bin auf Seite 102, Kapitel 7. Eben noch sagte ich, dass das Buch dezent mysteriös ist, jetzt hat es schon einen Hang zur Gruseligkeit…

Es ist 16:01 Uhr

Habe ich schon erwähnt, dass das Buch auch noch einen Mystery Aspekt mit sich bringt? Viktoria träumt von einem schwebenden Mann mit blauen Augen – bin gespannt, was das mit der Geschichte zu tun hat.

Es ist 15:44 Uhr

Derzeit surfe ich auf den Blogs der anderen Teilnehmer, da ich seit Beginn der Aktion immer nur mal sporadisch auf den Seiten unterwegs war. Ich finde es sehr interessant, was alles gelesen wird und vor allem wie schnell manche Blogger lesen können. Beim Lesen kommt es natürlich nicht auf die Geschwindigkeit, mit welcher die Wörter auf den gedruckten Seiten verschlungen werden, an, sondern auf den Spaß. Und auch wenn ich zu der Kategorie „Langsamer Leser“ gehöre, gibt es nichts angenehmeres als gemütlich zu Lesen und abzuschalten.

Und genau deshalb lese ich jetzt weiter :mrgreen:

Es ist 14:17 Uhr

Während ich nun koche, lese ich immer mal wieder weiter und dabei fällt mir wieder ein, warum ich dieses Buch eigentlich gekauft habe. Denn eigentlich bin ich kein Krimi/Triller-Fan. Jedoch gefällt mir die Tatsache, dass hier drei oder vier Leben ineinander gestrickt werden, damit diese sich dann an einem Moment im Leben kreuzen. Weiterhin ist der Einstieg in die Geschichte durchaus interessant gestaltet, da abwechselnd kleinere Geschehnisse aus dem Leben von Viktoria Latell und Elisabeth und Ferdinand Uphoff erzählt werden. Ähnlich wie, wenn Ferdinand nicht verschlafen hätte, wäre Elisabeth nicht ausgetickt, Viktoria’s Chef wäre dann nicht auf die Ereignisse im Dorf aufmerksam geworden und Viktoria wäre nicht dorthin geschickt wurden…

Wo fängt man an, wenn man anfängt? Welcher Moment ist der Moment? DER MOMENT. Wo stand der kleine Zeiger, wo der große, wo der Mond, die Sonne, die Sterne, […] als die Weichen […] [des] Lebens sich in eine andere Richtung verschoben?

Es ist 13:15 Uhr

Nachdem ich nun Mittwoch und Donnerstag eine mehr oder minder unfreiwillige Lesepause einlegen durfte, versuche ich jetzt nochmal so richtig durchzustarten. 🙂

„Blogging Queen“ habe ich zunächst beiseite gelegt und habe mich jetzt doch für ein anderes Buch entschieden, nämlich „Schützenkönig“ von Katrin Jäger.

Amazon sagt dazu:

Niemals hätte Viktoria Latell, Starreporterin beim Berliner Express, sich herabgelassen, eine Geschichte in Westbevern, Westfalen, zu recherchieren. Wäre auf dem Foto des Schützenvereins nicht dieses Tier gewesen, das Viktoria schon einmal gesehen hat. Am Neujahrsmorgen, am Müggelsee. Neben der Leiche der 18-jährigen Sarah. Auf einem Abschiedsbrief. Viktoria reist in die tiefste Provinz. Dort muss sie schockiert feststellen, dass sie mit Westbevern mehr verbindet, als ihr bewusst war. Und dass sie ihre erste Leiche schon vor vielen, vielen Jahren gesehen hat.

Das umschreibt im Großen und Ganzen die ersten 66 Seiten, die ich bisher gelesen habe. Nun klingt das nicht wirklich atemberaubend spannend, doch es sind die Details und die vielen bittersüß schlagfertigen Informationen über Viktorias und dem Leben der anderen Charaktere, die diesen Krimi bislang lesenswert und humorvoll machen. Hier mal ein kleines Beispiel:

Tigerenten [und der kleine Prinz] waren ihr erklärtes Hassobjekt. […] Irgendwann beschloss nämlich Viktorias gesamter Freundeskreis, alle Zitate aus dem Buch für alle möglichen Anlässe zu nutzen. So verfolgten sie die naiv-romantischen Sätze des Prinzen zu Hochzeiten, Taufen, runden Geburtstagen – kurz zu jenen Veranstaltungen, bei denen es vor Kitsch und Schleimerei ohnehin schon nur so triefte. Und wenn dann der Bräutigam zur Braut sagte: „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ – und alle heulten, dann hustete sie Bröckchen. Denn eigentlich – das konnte sie mit ihrem Herzen ganz deutlich sehen – liebten sie den Prinzen nur, weil der Autor so einen schwierig-schönen Namen hatte. […]

6 Kommentare

  1. Ui, bei dir war ich glaube ich überhaupt noch nicht – das wurde ja mal Zeit!

    Das klingt nach einem echt spannenden und ein bisschen ungewöhnlichen (?) Buch. Einen guten Krimi könnte ich auch mal wieder lesen. Hmmm … Na, ich warte mal dein abschließendes Urteil ab. 🙂

    Die „Blogging Queen“ hörte sich aber auch nett an. Willst du das noch zu Ende lesen? Warum hast du es eigentlich unterbrochen?

    Hach je, für die Leseliste ist diese Aktion eigentlich Gift … 😉

    • Bisher ist der Krimi recht spannend und ich schaff das Buch auch heute noch bevor ich schlafen gehe, sodass ich noch ein zwei Worte dazu verlieren werden 😀
      „Blogging Queen“ habe ich abgebrochen, da während Tag 3 und Tag 4 privat unschöne Momente einhergingen, sodass mir anschließend nicht danach war das Buch weiterzulesen. „Schützenkönig“ hat mich einfach mehr angesprochen 🙂 Aber ich werde Blogging Queen eventuell Sonntag oder Montag noch mal aufnehmen.

  2. *g* Ich habe gerade deine Updates verkehrt herum gelesen und es war irgendwie ganz lustig die Geschichte von hinten nach vorne kommentiert zu lesen. 😉 Klingt, als sei es ein wirklich reizvolles Buch und dann spielt es auch noch in Westfalen! 🙂 Ich bin auf dein Fazit gespannt (und fürchte um meinen Wunschzettel). Viel Spaß noch beim Lesen! 🙂

  3. Hallo Bettina,

    ich war während der Aktion mit den vielen Teilnehmern und Posts etwas überfordert und lese mich nun (noch mal) durch die Blogs … Ich finde diesen Beitrag hier total spannend, weil man so richtig miterlebt, wie du das Buch gelesen hast. Spannung, Überraschung, Was passiert denn da noch? – das macht Spaß!

    Wollte ich nur im Nachhinein noch loswerden 😉

    Viele Grüße
    Ariana

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