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Silent Hill – Revelation

Silent Hill: Revelation

INHALT: Sharon und ihr Vater Christopher sind wieder einmal umgezogen, und haben zugleich neue Identitäten angenommen: Heather und Harry Mason. Heather glaubt, sie seien auf der Flucht vor der Polizei, da ihr Vater einst einen Einbrecher ermordet hat. Doch die Wahrheit ist noch viel erschreckender: Der Orden aus Silent Hill möchte sie unbedingt in die alternative Realität zurückholen, um mit ihrer Hilfe Alyssa ein für allemal zu besiegen und damit den Fluch zu beenden, der auf ihrer Stadt liegt. Sharon/Heather kann sich zwar an die Ereignisse aus ihrer Kindheit nicht mehr erinnern – sie hat nach der Rückkehr in die reale Welt ihr Gedächtnis verloren – dennoch plagen sie immer wieder Alpträume dieser grauenerregenden alternativen Realität. Ihr Vater warnt sie davor, nie nach Silent Hill zurückzukehren – egal, was passiert. Doch als Christopher/Harry vom Orden entführt wird, kann Sharon/Heather nicht tatenlos zurückbleiben: Gemeinsam mit Vincent bricht sie auf, um ihren Vater zu befreien…

REZENSION: Genau, wie der erste Film basiert „Silent Hill – Revelation“ auf der gleichnamigen Videospielreihe. Bevor ich jedoch fortfahre, sollte ich vielleicht anmerken, dass ich weder das Spiel gespielt, noch den ersten Film gesehen habe. Der Film beginnt mit einem von Sharons Träumen, welcher mit unzähligen vermeintlich verstörenden Bildern gespickt ist. Bereits hier wurde mir bewusst, dass der Film nicht wirklich besser werden kann. Und ich wurde bestätigt, denn was zu einem Albtraum für Sharon, Christopher und Vincent werden soll, wird zum Albtraum für den Zuschauer. Insbesondere die Handlung ist am untersten Ende der Skala anzusiedeln: überflüssige Charaktere, übertrieben und angestrengtes Schauspiel, unglaublich schlechte CGI-Effekte und vieles mehr. „Silent Hill – Revelation“ sollte wohl einer dieser Filme werden, in denen jederzeit ein von Wahnsinn getriebenes Monster um die Ecke kommen könnte, um dem vorbeilaufenden Passanten seinen Kopf auf die unmenschlichste Weise vom Körper zu trennen.

Das Problem dabei ist, dass solche Filme in der Regel gruselig sind. Doch „Silent Hill – Revelation“ ist alles andere als beängstigend, bestialisch oder besorgniserregend. Denn ab einem bestimmten Punkt im Film, nicht allzu lang nach Beginn, merkt man schnell, dass der Regisseur Michael J. Bassett ein Monster nach dem anderen verheizt. Ob das Monster dabei tatsächlich in die stumpfsinnige Handlung passt, spielt dabei keine Rolle, Hauptsache die CGI-, Kostüm- und Make-up-Abteilungen haben was zu tun. Auch wird die Handlung ab genau diesem Zeitpunkt absolut vorhersehbar, frei nach dem Motto: „Das ist mein Drehbuch.“ Auch der Umstand, dass sowohl die reale als auch die Parallelwelt von „Silent Hill – Revelation“ sämtlichen Horrorfilmklichees entspricht, macht den Film nicht wirklich interessanter. Der Zuschauer findet die typischen verrosteten Metallgitter und Stacheldrahtzäune, sowie all die flackernden Lichter und korrodierten spitzen klappernden Gegenstände vor. Letztlich, so denke ich, hat man mehr damit zu kämpfen während des Films nicht einzuschlafen. Aber selbst wenn, dann hätte man nichts Wesentliches verpasst. Immerhin: Die Ton- und Bildqualität ist durchweg okay. Man muss bedenken, dass der Film für das 3D-„Filmerlebnis“ produziert wurde und als Blu-Ray in 2D erhältlich ist. So kommt der Zuschauer nicht umhin mit Qualitätseinbußen rechnen zu müssen, vor allem in solchen Szenen, in denen eigentlich nur noch der 3D-Effekt irgendwas reißen könnte (sollte aber so nicht sein). Nach der Filmkatastrophe hatte ich weniger Lust mich noch mit dem Zusatzmaterial auf der Blu-Ray zu beschäftigen. Jedoch wurde ohnehin auch hier gespart: Der Zuschauer findet in der Rubrik „Extras“ lediglich den üblichen Kinotrailer und ein Behind-the-Scenes-Filmchen.

FAZIT: Ich kann dem Film nichts Positives abgewinnen, ich finde ihn einfach nur schlecht. Letztlich glaube ich, dass man wohl Fan des Silent Hill-Universums sein muss, um den Film annähernd interessant und sehenswert zu finden.

15-sterne

• Genre: Horror • Studio: Concorde Filmverleih (18. April 2013) • ASIN: B00ABTYHFO • Dauer: 94 Minuten • Originaltitel: Silent Hill: Revelation •

(Bilder © 2013 Concorde Filmverleih)

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