Taken from Real Life
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Geplapper am Sonntag #1

So, der erste Plappertag ist hier und meines Erachtens, habe ich nicht wirklich viel zu berichten. Toller Start nicht, wahr? 😉

Nun ja, aber vielleicht fange ich einfach mal mit dem Montagsshopping im Medimops Outlet Store in Berlin, Charlottenburg an. Wie du vielleicht weißt, werden die Waren, wie Bücher, CDs und DVDs, dort für je 1 Euro das Stück verkauft. Leider sind die Bücher unsortiert in bestimmt 15 riesigen Grabbelkisten deponiert, sodass das Stöbern nicht so recht Spaß machen will und ich mich aus diesem Grund eher von diesen Kisten fernhalte. Nichtsdestotrotz kann man darin durchaus auch Schätze finden, so zum Beispiel „Firmin, ein Rattenleben“ von Sam Savage, „Inselzauber“ von Gabriella Engelmann oder „Pu baut ein Haus“ von A.A. Milne, aber man muss eben viel Zeit mitbringen. Die genannten Bücher sind entweder ungelesen und komplett neu oder eben schon gar nicht mehr erhältlich und trotzdem topp in Schuss. Da mein Freund und ich die besagte Zeit nicht aufbringen können, konzentrieren wir uns eher auf die vier Kisten mit DVDs. Auch hier kann man an sich nichts beanstanden und wenn doch, dann nimmt man die DVD eben nicht mit nach Hause. Jedenfalls haben wir an dem Tag 22 DVDs gekauft. Hier mal eine kleine Übersicht der Filme:

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Von den vielen Filmen haben wir uns bereits zwei angeschaut und der dritte wird gerade in kleineren Schritten immer abends vorm Schlafengehen angemacht.

Burke & Hare„: Den Film selbst kannte ich nicht, aber da Simon Pegg und Andy Serkis die Hauptrollen übernommen haben, konnte die schwarze Komödie eigentlich nicht so verkehrt sein. Und tatsächlich hat sie mir ganz gut gefallen. Doch worum geht es? Der Streifen handelt von zwei Grabräubern aus dem Edinburgh des 19. Jahrhunderts. Nachdem die Polizei die Friedhöfe streng überwacht und das Ausrauben unmöglichen machen, versuchen die beiden ein legales, aber lukratives Geschäft aufzubauen, jedoch nehmen sie den Umweg über den Leichenhandel. Und weil tote Körper für die vielen medizinischen Schulen so schwer zu beschaffen sind, beginnt eine lang anhaltende Mordserie, die nicht ungesühnt bleiben soll. (6 Punkte)

Meine erfundene Frau„: Dies war der zweite Film, den mein Freund und ich uns angesehen haben. Und auch dieser Film hat mir sehr gefallen, wobei gesagt werden muss, dass du Adam Sandler und seinen Humor mögen musst, sonst wird das Filmvergnügen schnell zum Filmdisaster. Und worum geht’s da? Danny (Adam Sandler) wollte vor langer Zeit heiraten, wurde jedoch vor der Trauung Zeuge wie seine Zukünftige ihn wegen seines Aussehens verspottet und ihn eigentlich nur wegen seines Geldes ehelichen möchte. Daraufhin rennt Danny davon, er verändert sein Äußeres, wird Schönheitschirurg und erzählt fortan jeder Frau, an welcher er Interesse hegt, die Geschichte über seine gruselige und ätzende Ex-Frau. Doch eines Tages scheint Danny die Richtige in Palmer gefunden zu haben. Die möchte jedoch die Ex-Frau und die gemeinsamen Kinder kennenlernen, sodass Danny seine Assistentin dazu verpflichtet, diese Rolle zu übernehmen. Und den Rest kannst du dir ja dann denken, nicht wahr? 😉 (7 Punkte)

Der Dienstag und der Mittwoch waren dagegen eher unspannend. Einige Dinge fürs Studium wurden erledigt, Lebensmittel wurden eingekauft und bei dm habe ich auch vorbeigeschaut. Wie ich feststellen durfte, hatte man hier schon die neuen Produkte von Catrice in die Regale einsortiert und einige essence-Produkte, welche demnächst das Sortiment verlassen, herabgesetzt. Also habe ich auch da zugeschlagen

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Aber auch der Donnerstag sollte weniger spannend anfangen. Okay, ich musste zum ersten Mal nach einer Woche wieder arbeiten, aber da momentan Semesterferien (Pardon, vorlesungsfreie Zeit) sind, ist auch dort nicht viel los gewesen, sodass man sich eher den Hintern breitgesessen hat. Mein Salat zum Mittag sollte das Highlight dieser Schicht darstellen. 8) Zu Hause angekommen, habe ich mir ein schnelles warmes Essen gemacht und beim Verzehr TV geschaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass genau an dem Tag das Finale zu „Catch the Millionaire“ lief. Trash-TV vom Feinsten sag ich dir. Jedoch weil es auf Prosieben läuft, ist es nicht ganz so schlimm wie „Der Bachelor„. 😀 Nachdem sich ja Miriam mit Chris so überworfen hatten, war mir schon klar, dass er in der nächsten Zeit kein Unschuldslamm sein wird. Letzten Endes hat er sich aber doch für Miriam entschieden, obwohl sie ja vorher zig Male abreisen wollte. Bei Gero war ich mir mit Denise und Sarah immer noch nicht wirklich sicher für welche er sich entscheiden wird. Da es aber bereits in der Vorschau zur finalen Folge heiß herging, war meine Vermutung Denise (auch wenn sie es eher auf Luxus abgesehen hat). Dass es dann aber doch keine wurde, hat mich überrascht. Bei Dennis war ich mir eigentlich relativ sicher, dass seine Wahl auf Mariana fallen würde. Jedoch lag ich mit meiner Vermutung daneben, denn er hat sich für Anastasiya entschieden, die mir persönlich mehr als unsympathisch erscheint. Nach dem Finale kam dann direkt auch red! mit Annemarie Warnkross. Hier wurde gezeigt, wie die Auserwählten mit ihrem Möchtegern-/Millionär den Liebesurlaub verbringen. Wie bei „Der Bachelor“ war abzusehen, dass die Erwählte und der Millionär kurz nach der Sendung getrennte Wege gehen. Wenn du noch ein wenig Hintergrundinformation zu den Möchtegern-/Millionären erhalten möchtest, dann dürfte dich der Artikel „Diese Männer will Frau für kein Geld der Welt“ interessieren.

Am Freitag haben mein Freund und ich einen kleinen Ausflug zum ca. 60 Kilometer entfernten Flaeming Skate (Europas Skate-Region südlich von Berlin) gemacht. Im Gepäck hatten wir aber nicht unsere Inlineskates, sondern unsere Fahrräder, da man auf den asphaltierten Strecken nicht nur super skaten, sondern auch radeln kann.

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Da aber vor allem mir immer noch die Puste für längere Strecken mit dem Rad fehlt, haben wir uns für einen Rundkurs von ca. 40 Kilometer Länge entschieden. Jedoch wurden aus den 40 Kilometer lediglich 26, da wir uns verfahren haben. Auf dem Bild kannst du die eigentliche Route sehen (hellblau), wir sind die gestrichelte Linie entlanggefahren – wie du siehst, völlig falsch abgebogen. Trotz alle dem, war es wunderschön und hat viel Spaß gemacht vor allem bei den angenehmen Temperaturen und Sonne. Sogar Mirabellen konnte ich am Rand des Radweges pflücken. Als wir dann wieder in Berlin waren, gab es als Belohnung für die Anstrengungen einen Erdbeer-Kiwi-Becher im Dolce Vita (übrigens hat uns ein sehr freundliches junges Madel bedient). Ich glaube, besser hätte der Tag nicht enden können. 🙂

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Unbeirrt von unserem Sitzfleischschmerz haben wir am Samstag ein großes Experiment gewagt. Wir haben unsere Stubentigerin mit in den Garten der Schwiegermutter genommen, um einmal zu testen wie sie so auf das Draußen reagiert. Wie man sieht, ist es ihr zunächst keinesfalls leicht gefallen. Aber nach einigen Spaziergängen am Rand des Garten entlang, wurde man dann am Ende sogar etwas forscher. Die Nacht hat die kleine Tigerin dann äußerst gut geschlafen, kein wunder nach dem aufregenden Tag. 😉

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Ich bin gerade etwas selbst über mich erstaunt, denn letztlich ist ja nun doch, ein „kleiner“ Erlebnisbericht zusammengekommen. Hätte ich gar nicht gedacht. Nun dann wünsche ich dir noch einen schönen Sonntag.

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