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Ein süßes Stück vom Glück — Laura Florand

Einmal Himmelblau und zurück

„Ein süßes Stück vom Glück“ ist der erste Teil der „Chocolate Series“ und bildet damit einen süßen und spritzigen Auftakt der Geschichte um Cadey Corey und Sylvain Marquis. Doch zunächst möchte ich mich bei Bastei Lübbe, LovelyBooks und natürlich auch Laura Florand für das Leseexemplar und die vielen spaßigen Lesestunden bedanken.
Die Handlung spielt ausschließlich in der Stadt der Liebe: Paris. Aber für Cade Corey ist es auch die Stadt der hochwertigen Schokoladenkunst. Hier möchte sie ihren Traum verwirklichen, eine Edellinie bei der weltbekannten Corey Schokolade einzuführen. Dafür benötigt sie lediglich ein oder zwei Rezepte und die Unterschrift auf einem Vertrag mit einem angesehenen Chocolatier. Während Cades Vater ihre Ambitionen lediglich als kleines Abenteuer verbucht, sieht Cade darin eine Aufgabe ihre Fähigkeiten als zukünftige Führungskraft sich und allen anderen zu beweisen. Doch dieser Glaube gerät schnell ins Wanken, nachdem es eine Absage nach der anderen hagelt, aber keine bereitet ihr so viele Kopfschmerzen wie die vom unglaublich attraktiven Sylvain Marquis. Seine Schokolade ist die beste Versuchung und Cade will nun einmal mehr an das Rezept kommen, koste es, was es wolle.
Der letzte Nebensatz klingt nach Krimi, es ist aber keiner, auch wenn der Roman zwei drei spannende Momente enthält. Im Großen und Ganzen ist „Ein süßes Stück vom Glück“ aber eine Liebesgeschichte. Trotzdem hatte ich zunächst so meine Probleme in eben diese Geschichte einzutauchen, die Welt um mich herum zuvergessen und einfach nur zu lesen. Ich habe mich ablenken lassen, andere Dinge für wichtiger empfunden als dieses Buch zu lesen. Warum? Die Geschichte braucht Ewigkeiten, um in die Puschen zu kommen. Ich glaube es waren gut 100 Seiten bevor das Buch endlich seinem Originaltitel („The Chocolate Thief“) gerecht wurde. Von da an nimmt die Handlung auch relativ an Geschwindigkeit auf, verebbt aber zum Ende wieder – schließlich braucht es ja noch Stoff für Band 2, 3, … 6. Ungeachtet der Geschwindigkeit beschreibt das Buch seine Haupt- und Nebencharaktere sehr gut, ich fühlte mich als Teil der Familie und fieberte bei jedem Höhe- oder Tiefpunkt mit. Sodass es mir zwar Spaß bereitet hat, zu erfahren wie es mit Cade, Sylvain & Co. weitergeht, ich aber aufgrund der Durststrecken, in denen einfach nichts passiert, immer keine Lust verspürte in das Buch reinzuschnuppern. Des Weiteren haben mich die vielen französischen Begriffe und Sätze gestört. Es gibt keine Übersetzung und für mich, der während der Schulzeit lieber Russisch als Französisch gelernt hat, ist das ungemein ein Gräuel und hat mich lediglich ahnen lassen, was jetzt eigentlich gemeint war. Hmm. Auch wenn das jetzt alles ziemlich nach Verriss klingt, so hat die Geschichte doch irgendwo Suchtpotenzial, denn Laura Florand hat einen wunderschönen Schreibstil. Die Stadt Paris wird lebendig durch ihre Worte und so werden auch die Gedanken der einzelnen Charaktere. Ich werde mir auf jeden Fall den zweiten Band zu Gemüte führen, um zu schauen, ob es der Stil der Autorin ist oder ob sie einfach ihren Einstieg in die Serie etwas unglücklich gewählt hat.

Fazit: Wegen einiger langer Durststrecken, in denen so gut wie nichts passiert, ist „Ein süßes Stück vom Glück“ eher ein So-La-La-Buch und ich hatte eine harte Zeit am Ball zu bleiben. Allerdings schafft es Laura Florand den Leser mit ihrem Schreibstil zu doch irgendwie zu fesseln, denn ihre Charaktere und Umgebung sind lebendig gestaltet. Das ist auch der Grund, weshalb ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht und sogar gewillt bin, den zweiten Teil der Serie zu lesen. Aus diesem Grund ist das Buch durchaus eine Empfehlung wert.

„The Chocolate Thief“ is the first book in the „Chocolate Series“ and thus sets a sweet and feisty beginning of Cade Corey’s and Sylvain Marquis‘ story. But before I will review the book, I’d like to thank Bastei Lübbe, LovelyBooks and Laura Florand for the copy and the many fun-filled hours of reading.
The action takes place in the city of love: Paris. But for Cade Corey it is also the city of high-quality chocolate. Paris is the place where she wants to realize her dream creating a noble line in the name of the world’s famous Corey chocolate. To do so, Cade needs one or two recipes, the name of a prestigious chocolatier, and his signature. Whereas Cade’s father dismisses her ambitions as an adventure, Cade wants to prove to herself and to all the others that she is capable of establishing something new as well as of managing Cory chocolate in the future. But soon Cade has to understand that her dream is about fail since she’s receiving only rejections. But one of them hurts the most, the one given by Sylvain Marquis. His chocolate is the most famous and maybe the best in France. And that’s all Cade wants, no matter what it costs.
The last subordinate sentence sounds some sort of a thriller, but it is not. Even though the novel contains a few suspense moments. But as the cover suggests it is a love story. Nevertheless, I had some problems to delve into the matter. I have been distracted and there was always something more important to do than reading the book. Why? Because the story doesn’t speed up until page 100, when „The Chocolate Thief“ finally lives up to its title. But unfortunately it slows down towards the end. Taking into account that material is needed for Volume 2, 3, … 6, it’s okay. Regardless of the story’s pace, Laura Florand describes her main and secondary characters very well. I always felt like being part of the Corey family and I was more or less thrilled by accomplishments or downfalls. That’s the reason why I’d always liked to know what happens next in the life of Cade, Sylvain & Co. But due to its hard times, where actually nothing ever happened, I never had the urge to read the book through. In addition to that, there were lots of French words and even phrases that were never translated. For me as someone who has attended Russian and English classes back in school it was very witless, and I always had to guess what’s actually meant. Hmm. Even if this all sounds like a damning review, the story somehow was addictive. Laura Florand just writes wonderfully. Paris came alive through her words and so does all her individual characters. I’m definitely going to read the second volume of the series. This way I can make my final decision whether it’s Laura Florand’s style of writing or whether she had simply chosen a disadvantageous intro to the series.

Conclusion: Due to some parts, in which nothing ever happens, „The Chocolate Thief“ is more of an okay book. However, the writing style of Laura Florand can captivate the reader very well and the characters and surroundings will definitely come alive. For me it was the reason why I wanted to know how the book ends and I am even willing to read the second book in the series. I can easily recommend „The Chocolate Thief“.

40-sterne

• Genre: Liebesroman, Frauenroman • Verlag: Bastei Lübbe (16. August 2013) • ISBN: 978-3404168392 • Seiten: 352 Seiten • als Kindle-Version erhältlich •

(Buch © Bastei Lübbe)

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