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Dorian Hunter 16: Der Moloch

INHALT
Trotz des abrupten Endes der Videomitschnitte hat der Journalist Armand Melville noch weitere Tonbandaufnahmen vorzuweisen. So ist es dem Secret Service möglich, die weiteren Schritte des Dämonen-Killers zu verfolgen. Nach den Ereignissen auf der Teufelsinsel und der Flucht auf das Boot von einem Mafiaboss sucht Dorian Hunter vorübergehenden Schutz auf der Jacht seines Freundes Jeff Parker. Dieser kommt Dorian, Asmodis ehemaliger Braut Valiora und Armand zur Hilfe. Womit Dorian bei seiner Ankunft auf dem Schiff nicht gerechnet hat, ist die ausschweifend verruchte Partygesellschaft und der von Asmodi gesandte Moloch, der ihm bereits dicht auf den Fersen ist und einen nach dem anderen auf der Jacht umbringt…

REZENSION
Mit „Dorian Hunter 16: Der Moloch“ erwartet den Hörer wieder einmal nicht das erhoffte Finale, stattdessen erhält man mittelprächtiges Füllmaterial – was den eigentlichen Showdown in Folge 17 noch weiter hinauszögert. Was ist also passiert? Die 16. Episode setzt nahtlos da an, wo „Dorian Hunter 15: Die Teufelsinsel“ aufgehört hat. Daher ist es zwingend notwendig, die vorangegangen Folgen inhaltlich erfasst zu haben, um letztlich auch das etwas verzwickte 16. Hörspiel der Serie von der Fülle an Informationen her zu begreifen. Denn wie schon oft in der Vergangenheit bemängelt, hüpft die Handlung zwischen diversen Ebenen und Schauplätzen ständig hin und her. Während der Hörer noch gut zwischen den Gesprächspartnern Asmodi und Olivaro oder dem Secret Service und Armand Melville unterscheiden kann, fällt es auf dem Spaßboot zunehmend schwerer, dem Abenteuer zu folgen. Da wird auf der einen Seite des Schiffs eine Orgie veranstaltet, auf der anderen Seite denkt Dorian über sein weiteres Handeln nach, irgendwo im Frachtraum frisst der Moloch einen Matrosen auf und nimmt dessen Gestalt an, was der Kapitän auf der Brücke irgendwie erahnt und es folglich zu einem riesigen actiongeladenen Getümmel kommt. Der Zuhörer weiß dann manchmal vor lauter „Puff“ und „Bang“ nicht, wer da wem gerade eins auf die Nase haut.

Dorian Hunter 16 - Der Moloch

Neben dem andauernden Gefecht und der bösen Vorahnung geht dann auch noch der typische Dorian-Hunter-Grusel verloren. Damit ist Marco Göllners Experiment mit der 16. Folge etwas Besonderes zu kreieren nur teilweise gelungen. Der geglückte Teil ist die belustigende 70er-Jahre-Atmosphäre und (ich zitiere Marco Göllner!) die Pornomusik, die jedoch nur als i-Tüpfelchen zu den üblichen düsteren und kalten Sounds eingespielt wird. Sie unterstreicht jedoch die dümmliche Oberflächlichkeit der affektierten Passagiere. Besonderen Spaß hat mir dann noch die Stimme von Andreas von der Meden bereitet. Seine Bekanntheit hat er vor allem der Synchronisation von David Hasselhoff zu verdanken. Mit den damit verbundenen Klischees im Hinterkopf brilliert die Sprechrolle als reicher und etwas großkotziger Jeff Parker im 70er-Jahre-Flair. Dessen Leistung wird von Thomas Petruo ergänzt. Als schleimiger und ordinärer Weiberheld übertreibt er seinen Charakter maßlos und wirkt dabei so aufgesetzt, dass es nur noch real sein kann. Generell ist der Sprechercast wieder erste Sahne und kann trotz der nicht ganz stimmigen und vielleicht auch manchmal etwas in die Länge gezogenen Handlung überzeugen.

FAZIT
Trotz des abrupten Endes der Videomitschnitte hat der Journalist Armand Melville noch weitere Tonbandaufnahmen vorzuweisen. So ist es dem Secret Service möglich, die weiteren Schritte des Dämonen-Killers zu verfolgen. Nach den Ereignissen auf der Teufelsinsel und der Flucht auf das Boot von einem Mafiaboss sucht Dorian Hunter vorübergehenden Schutz auf der Jacht seines Freundes Jeff Parker. Dieser kommt Dorian, Asmodis ehemaliger Braut Valiora und Armand zur Hilfe. Womit Dorian bei seiner Ankunft auf dem Schiff nicht gerechnet hat, ist die ausschweifend verruchte Partygesellschaft und der von Asmodi gesandte Moloch, der ihm bereits dicht auf den Fersen ist und einen nach dem anderen auf der Jacht umbringt…

35-sterne

• Genre: Gruselhörspiel • Studio: Folgenreich/Universal (25. November 2011) • Dauer: 75 Minuten • Auf Amazon erhältlich •

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