Taken from Real Life
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Knapp zwei Monate…

Knapp zwei Monate sind vergangen seit dem letzten Beitrag. Was ist passiert? Zurückblickend gab es einige Freuden, einige Ärgernisse und eine Menge Stress. Und alle hat irgendwie mit meiner derzeitigen Tätigkeit als Referendarin zu tun. Prüfungen standen an, Entscheidungen mussten gefällt werden und die Grippe kuriert werden. Nebenbei durfte ich mich dann auch auf die Osterferien freuen, bevor die nächsten 13 Wochen stramm durchgezogen werden. Ob ich mit den Ergebnissen zufrieden bin, kann ich nicht sagen, aber ich habe zumindest in den letzten 8 Monaten gelernt damit zu leben.

„leben“ ist auch das Stichwort zu dem ich mich in den letzten Tagen informiert habe, genau genommen PROJECT LIFE. Dies ist im Prinzip nichts anderes als ein Wochenrückblick mit schicken Fotos, Stickern, Handschriftlichem und und und. Daraus entsteht dann ein Jahresalbum mit 52 Seiten voller Erinnerungen. Wann ich genau anfangen werde, kann ich noch nicht beurteilen, da ich derzeit noch auf mein Päckchen warte, welches extra aus den USA zu mir gesandt wurde – bei meinem Glück bleibt es im Zoll hängen -.- Egal, ich freue mich trotzdem drauf 😀

Da hierfür ein Arbeitsplatz benötigt wird, habe ich angefangen meinen „Basteltisch“ aufzuräumen, der in den letzten Jahren eher zu einer Abstellmöglichkeit für alles geworden ist. Die Schubladen des Schreibtischs sind mittlerweile leergeräumt, aber es gibt noch einige Dinge auf dem Schreibtisch, die verkauft werden wollen. Danach soll dieses praktische Modell bei mir einziehen:

In die Fächer kommen dann zwar meine Unterrichtsmaterialien, da ich für die Bastelmaterial seit jeher ein Schubladenelement auf Rollen besitze, welches dann natürlich bei Zeiten auch einmal ausgemistet wird. ^^ Aber erstmal muss auf dem Schreibtisch das Zeug verschwinden – eBay ich komme. 😀

Und du glaubst es kaum, aber dieser praktische Tisch von IKEA bringt mich zum nächsten Punkt. Vorgestern waren wir nämlich nach 20 Uhr noch bei IKEA und haben beim Art Event 2015 teilgenommen.

Was soll ich sagen, Kameras waren da, es gab Sektchen und Orangensaft, es wurde über Bilder diskutiert, welche schön staffiert waren, und jeder konnte das – oder auch mehrere – Poster, welches ihm besonders gefallen hat in einer schicken Rolle mit Tragegriff, mit nach Hause nehmen – für 15 Euro. Klingt eigentlich ganz nett, wäre es nicht so unangenehm peinlich gewesen. Denn das skurrile Schaubild aus Vorstadtmuttis und -vatis, die sich sehnen wieder in der Stadt zu wohnen, vermeintlichen Kunststudenten, die keine waren, schlaksigen Langhaarigen in Ökolatschen und den Kameraleuten wurde mit einer independent Electromukke untermalt und hat uns veranlasst schnell das begehrte Poster zu schnappen und die Kassen aufzusuchen. So wurde aus einem geplanten dreistündigen Event für uns ein 30-minütiger Aufenthalt bei IKEA. [Anmerkung: Mir ist bewusst, dass ich mich gerade einer Menge Klischees bedient habe, aber anders ist es mir nicht möglich für dich mein Unwohlsein bei Eintritt in die Galerie zu visualisieren.] Es hängt noch nicht, weil uns der Mechanismus nicht gefällt, aber es ist gerahmt:

Bis demnächst,

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