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Bielefeld… Ein ehrlicher Bericht.

Gestern war der erste Tag des Lagerverkaufs bei Frau Jittenmeier. Schwiegermutti und ich hatten bereits im März oder April beschlossen, dass wir dort auch mal hinfahren müssen, um uns das einmal angeschaut zu haben. Dann ging die Planung los, denn 400 km von Berlin nach Bielefeld wollen nicht unterschätzt werden. Aus diesem Grund sind wir gestern bereits um 7 Uhr von Berlin aus losgefahren. Voller Vorfreude und Spannung kamen wir in unseren Gesprächen immer wieder auf den Lagerverkauf zu sprechen: Wie wird das Lager aussehen? Werden auch andere Leute aus Berlin und Umgebung angereist sein? Wird es die neusten Produkte dort zu kaufen geben? Was wird in den 200 Paletten enthalten sein, die Frau Jittenmeier geplant hat zu verschenken?

Nach Stau, Baustellen und einer Pause kamen wir dann gegen 11 Uhr beim Zentrallager von Ideen mit Herz an. Unser erster Blick – zum Teil sehr erschrocken und überrascht – fiel auf die Männer und Frauen, die mit überdimensionierten Kartons das Gelände verlassen haben. Scheinbar waren diese Personen die letzten wenigen Verbliebenen, denn die 200 Paletten waren bereits nicht mal 2 Stunden nach Eröffnung leer geräumt. Ja, du liest richtig, leer geräumt. Zwar sind wir nicht ausschließlich wegen der Paletten nach Bielefeld gekommen, aber enttäuscht waren wir trotzdem. Auch wir hätten gerne das eine oder andere Gratisprodukt von den Paletten erhalten.

Im Vorfeld habe ich gelesen, dass Frau Jittenmeier diese Palettenaktion vor allem für Kirchgemeinden, Kindergärten und ähnliche Institutionen veranstaltet, da diese Einrichtungen meist nicht genügend Geld zur Verfügung haben, um sich entsprechende Produkte in ausreichenden Mengen beschaffen zu können. Ich finde den Gedanken dahinter unheimlich lobenswert. Allerdings habe ich niemanden aus Kirchgemeinden, Kindergärten, o. ä. gesehen. Auch andere Jittenmeier-Fans, die ebenfalls weit gereist sind (Irxleben, Potsdam, etc.), waren pikiert darüber, dass bereits nach wenigen Stunden alles leer geräumt war und wieder andere (Bielefeld, Herford) haben sich über das unmögliche Benehmen mancher aufgeregt.

Es ist eine Sache, dass Frau Jittenmeier und ihr Team so wenig Aufwand, wie möglich betreiben möchten, aber es ist eine andere Sache das Ganze auch so fair, wie möglich zu gestalten. Im Nachhinein haben sich Schwiegermutti und ich darüber unterhalten, wie es hätte besser gestaltet werden können. Dabei kamen wir auf Ideen wie Überraschungstüten; jede volle Stunde 10 bis 15 Paletten vors Lager stellen, sodass auch später Anreisende etwas davon haben; wenn es für Kirchgemeinden, Kindergärten, etc. sein soll, dann auch extra für diese Einrichtungen Pakete schnüren, sodass ausschließlich Institutionen dieser Art etwas erhalten.

Ich gebe es offen zu: Der restliche Einkauf hatte aufgrund der anfänglichen Enttäuschung einen bitteren Beigeschmack. Dennoch haben Schwiegermutti und ich unsere Wunschlisten mithilfe der unglaublich lieben und freundlichen Mitarbeiter gut abarbeiten können, denn für manche Produkte sind sie extra ins Lager gegangen und haben uns diese besorgt. Es sind auch einige Produkte im Körbchen gelandet, die wiederum nicht auf unseren Listen zu finden waren. Aber manchmal weiß ich eben erst in dem Moment, dass ich es gern hätte. 😛

Im Vergleich zu Berlin war das Lager in Bielefeld, welches eine deutlich kleinere Verkaufsfläche besitzt, proppenvoll – mit Menschen und Produkten –, selbst für ein Körbchen mussten wir anstehen und wirklich geradeaus konnten wir in den ersten paar Minuten auch nicht gehen, da die Leute zur Kasse hin die Wege versperrten. Es ebbte dann irgendwann ab. Insgesamt eine Stunde haben wir im Lager von Frau Jittenmeier gestöbert. Dabei konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen: Karin schwärmt auf QVC immer davon, wie gern sie des Nachts bei sich im Lager – vor allem mit den neuen Produkten – bastelt. Ich hoffe sie hat dort noch ein Büro oder Ähnliches, denn das Lager sieht eben aus, wie ein Lager aussieht – wenig entspannend oder inspirierend. 😉

Nach dem Einkauf durften wir dann noch am Glücksrad drehen, welches von Carsten Bänsch, einem QVC-Moderator, und Karin Jittenmeier betreut wurde. Schwiegermutti und ich haben zwei ältere QVC-Sets erdreht. Den Inhalt haben wir aufgeteilt und so doch noch unser Gratisprodukt erhalten. 🙂 Die Sets wurden dann mit einer Bratwurst gefeiert. Gegen 14.00 Uhr haben wir dann unsere Heimreise angetreten.

Mein Fazit:

Das Mysterium des Zentrallagers von Ideen mit Herz ist für mich nun abgeschlossen und ich kann behaupten, dass ich mal da gewesen war. Dennoch würde ich die lange Reise kein zweites Mal antreten, da für mich alles zu voll war und irgendwie chaotisch wirkte. Zudem war die superangekündigte Verschenkaktion für mich – wahrscheinlich auch für andere – ein Flopp, da ich nicht zu den 400 bis 600 einströmenden Gästen um 9.00 Uhr gehörte. Vielleicht waren aber auch meine Erwartungen zu hoch gesteckt. Nichtsdestotrotz habe ich mich über meine Chance am Glücksrad und über die Hilfe des lieben Ideen-mit-Herz-Teams sehr gefreut.

Bis zum nächsten Jahr, dann aber wieder in Berlin.

Meine Einkäufe – wie gehabt mit Verlinkung zum Shop, sofern vorhanden

Kartenaufleger (Mauer, Tapete, Schneekugeln, Lebkuchenherzen)

Glückwunschkarten

Schleifen aus Satin (dunkelrot, klein)

Motivkarton (Poinsettie, Schneeflocken)

Glamourglossbogen (rosafarbene Katze, lilafarbene Katze, Pinguin mit Weihnachtsmannmütze, Pinguin mit Eisbär)

Goldgravurblätter (Lindenblätter)

3-D-Motiv (Weihnachten)

Laserschablone (Federn)

Ultragloss-Stickerbogen (Weihnachtsteddies)

3-D-Motiv (Hot, Hot, Hot)

Halbperlen-Bordürensticker (Perlmutt)

Doré-Umschläge (Champagner)

Aufleger (Libelle)

Stempel (Romantik-Fahrrad)

Prinzess-Schmucksteine (rot)

verschiedene Sticker, bestehend aus Schriftzügen, Linien, Motiven, etc.

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